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Shopify Plus oder Advanced: Wann sich Plus lohnt und wann nicht
Plus lohnt sich ab einem Betriebsbedarf, nicht ab einer festen Umsatzgrenze
Advanced reicht, solange du keine Erweiterungs-Shops brauchst, mit wenigen B2B-Preislisten auskommst, im Checkout keine Apps für die Seiten Information, Versand und Zahlung einsetzt und dein Team die Grenzen für Konten und Standorte nicht sprengt. Plus lohnt sich, sobald eine dieser Grenzen Geld kostet, dein Team bremst oder eine Funktion blockiert. Über niedrigere Zahlungsgebühren allein trägt sich der Wechsel in unserem Rechenbeispiel für Österreich erst ab 2,7 bis 10,9 Millionen Euro Jahresumsatz über die jeweilige Zahlart.
Diese Seite hilft dir, deine Situation einzuordnen, die Pläne dort zu vergleichen, wo sie sich trennen, und mit deinen eigenen Zahlen durchzurechnen. Bei Preisen und Gebühren nennen wir Quelle, Land und Währung, Beispielwerte nennen wir ausdrücklich als Annahme. Stand: Oktober 2026, Preise für Österreich in Euro.
Advanced pro Monat bei Jahreszahlung
Plus pro Monat bei 3 Jahren Laufzeit, Standard-Setup
Erweiterungs-Shops in Plus enthalten
Aktive B2B-Kataloge in Advanced, in Plus unbegrenzt
Quelle und Stand der Zahlen: Preise und Gebühren stammen von shopify.com/at/preise und shopify.com/at/plus/preis, Österreich, in Euro, abgerufen am 12.10.2026, für Standard-Setups und Standard-Integrationen. Die deutsche Preisseite nannte zum Abrufdatum Dollar-Werte, deshalb ist Österreich unser Referenzland.
Vier Situationen, in denen sich Plus rechnen kann
Wenn eine davon auf dich zutrifft, rechne Plus durch. Trifft keine zu, reicht Advanced meist, außer bei sehr hohem Zahlungsvolumen.

Vier Fragen entscheiden, ob du Plus durchrechnest
Ein Ja genügt, um Plus durchzurechnen, denn jede der vier Situationen berührt Möglichkeiten, die Advanced nicht hat.
Viermal Nein heißt meist, dass du Möglichkeiten bezahlen würdest, die du nicht nutzt. Eine Ausnahme ist ein sehr hohes Zahlungsvolumen, das zeigt der Abschnitt Break-even.
Wo Advanced reicht und wo Plus beginnt
Advanced reicht, solange keine der sechs Grenzen unten drückt. Ob sich Plus über niedrigere Gebühren trotzdem rechnet, zeigt der Abschnitt Break-even. Plus beginnt bei Erweiterungs-Shops, B2B mit direkter Katalogzuweisung, Apps und Erweiterungen für die Checkout-Seiten Information, Versand und Zahlung, mehr Konten und Standorten, höheren API-Limits und Telefon-Support. Die Zeilen Advanced und Plus stammen aus der Preisseite, dem Help Center und der Entwicklerdokumentation, alle anderen Sätze sind unsere Einordnung.
Shops und Märkte: wann Märkte reichen
Advanced: Märkte für Länder und Kundengruppen, Themes sowie Checkout- und Kontoseiten pro Markt. Erweiterungs-Shops gibt es nicht.
Plus: Haupt-Shop plus 9 Erweiterungs-Shops (Expansion Stores) ohne Zusatzkosten, also 10 Shops, dazu Checkout-Blöcke und Geschäftseinheiten pro Markt. Eine Marke pro Vertrag.
Verkaufst du unter einer Marke in mehrere Länder, reichen Märkte oft aus. Eigene Shops lohnen erst, wenn Marke, Rechtseinheit oder Sortiment abweichen, und bei einer anderen Marke braucht es einen eigenen Plus-Vertrag. Die Entscheidung im Detail steht im Abschnitt Mehrere Länder und Marken.
B2B: wann die Katalog-Grenze drückt
Advanced: B2B ohne Zusatzkosten, bis zu 3 aktive Kataloge über alle B2B-Märkte (dafür verlangt das Help Center das neue Shopify Markets), kontextbezogener Checkout und kontextbezogene Storefront.
Plus: unbegrenzt viele Kataloge, direkte Katalogzuweisung an Unternehmen und Standorte, Anzahlungen, Teilzahlungen und Zahlungsanfragen pro Fulfillment.
Für eine Handvoll Preislisten reichen 3 Kataloge. Die Grenze erreichst du, sobald viele Großkunden eigene Preise bekommen sollen oder du Preise direkt je Unternehmen zuweisen, Anzahlungen oder Teilzahlungen anbieten musst.
Checkout: wann eine App reicht
Advanced: Standard-Anpassungen auf allen Seiten, öffentliche Apps mit Functions, UI-Erweiterungen für die Seiten Dankeschön und Bestellstatus.
Plus: zusätzlich
- die Checkout Branding API
- Apps und UI-Erweiterungen für die Seiten Information, Versand und Zahlung
- eigene Apps mit Shopify Functions
- alle Funktionen von Checkout Blocks
Ersatz für Shopify Scripts und checkout.liquid sind Checkout-Erweiterungen und Shopify Functions, und welche davon du nutzen darfst, hängt am Plan. Die Termine stehen unter Quellen und Stand. Für viele Rabatt-, Versand- und Zahlungsregeln reicht eine App aus dem App Store, denn öffentliche Apps mit Functions laufen auf jedem Plan.
Organisation und Zugriff: wann Konten und Standorte reichen
Advanced: 15 Benutzerkonten, 10 Inventarstandorte.
Plus: unbegrenzt viele Mitarbeiterkonten mit benutzerdefinierten Benutzergruppen, bis zu 200 Standorte, unbegrenzt viele Staging-Shops.
Solange dein Team und deine Standorte darunter bleiben, brauchst du dafür kein Plus.
Schnittstellen und Last: wann die API-Limits reichen
Advanced: GraphQL Admin API mit 200 Punkten pro Sekunde je App und Shop.
Plus: 1.000 Punkte pro Sekunde, höhere Limits auf Anfrage beim Support. Außerdem entfällt das Tageslimit für neue Produktvarianten, das Shops ab 500.000 Varianten trifft.
Solange die Last deiner Schnittstellen unter 200 Punkten pro Sekunde bleibt, brauchst du dafür kein Plus.
Support und Vertrag: was Plus zusätzlich bietet
Advanced: erweiterter 24/7-Chat-Support, Abrechnung monatlich oder jährlich.
Plus: zusätzlich eingehender Telefon-Support und E-Mail-Support mit typischer Antwortzeit von 48 Stunden, Laufzeit 1 oder 3 Jahre, Kündigung nach Ablauf der Laufzeitverpflichtung.
Bei benutzerdefiniertem Code kann der Shopify Support laut Help Center außerhalb von Plus und ohne Partnerstatus bei den meisten Problemen nicht helfen.
Was sich beim Wechsel nicht ändert
Standard-Anpassungen im Checkout, Märkte, B2B mit bis zu 3 Katalogen, Shopify Flow und öffentliche Apps mit Shopify Functions hast du schon in Advanced. Den Wechsel selbst erledigt Shopify laut Upgrade-Seite innerhalb von 24 Geschäftsstunden nach der Anmeldung, und laut Shopify-Blog ist dafür kein Neuaufbau deines Shops nötig.
Was Plus kostet
Plus kostet in Österreich bei 3 Jahren Laufzeit 2.100 € pro Monat und bei 1 Jahr 2.250 €, jeweils für Standard-Setups. Advanced liegt bei 289 € pro Monat mit Jahreszahlung. Alle Werte stammen von der Preisseite und der Plus-Preisseite für Österreich und gelten in Euro. Laut Help Center können sich Preise ändern. Ob die Preise netto oder brutto gemeint sind, steht auf diesen Seiten nicht ausdrücklich, lass dir das vorab von Shopify bestätigen.
Preis pro Monat: 1 Jahr oder 3 Jahre
Plus kostet pro Monat 2.250 € bei 1 Jahr und 2.100 € bei 3 Jahren Laufzeit, Advanced 289 € bei Jahreszahlung und 384 € bei monatlicher Zahlung. Ein 1- oder 3-Jahres-Abo von Plus kannst du laut Preisseite für Österreich kündigen, sobald die Laufzeitverpflichtung abgelaufen ist.
Plus mit 1 Jahr Laufzeit ergibt 2.250 € × 12 = 27.000 € pro Jahr, mit 3 Jahren Laufzeit 2.100 € × 12 = 25.200 € pro Jahr. Advanced ergibt bei Jahreszahlung 289 € × 12 = 3.468 € pro Jahr und bei monatlicher Zahlung 384 € × 12 = 4.608 € pro Jahr. Die 3-Jahres-Laufzeit spart gegenüber 1 Jahr 150 € pro Monat, über 36 Monate 5.400 €.
Variable Plattformgebühr
Laut Help Center wechseln komplexere Unternehmen mit höherem Volumen auf eine variable Plattformgebühr, die sich nach Umsatz und Geschäftsmodell richtet und für B2B und D2C unterschiedlich ausfallen kann. Schwelle, Satz, Deckel, Mindestlaufzeit und Testphase stehen auf den Plus-Preisseiten und im Help Center nicht ausdrücklich. Rechne mit dem schriftlichen Angebot von Shopify und nicht mit Zahlen aus Blogbeiträgen, auch nicht mit älteren von Shopify selbst.
Zahlungsgebühren je Zahlart
Gebühren je Zahlart in Österreich mit Shopify Payments laut Preisseite, Advanced gegenüber Plus:
- Online-Standardkarte: 1,7 % + 0,25 € gegenüber 1,5 % + 0,25 €
- Amex-Karten und internationale Karten: 3,2 % + 0,25 € gegenüber 3 % + 0,25 €
- Klarna: 2,99 % + 0,35 € gegenüber 2,19 % + 0,35 €
- EPS: in beiden Plänen 1,75 % + 0,25 €
- Persönliche Karten vor Ort: 1,1 % gegenüber 1 %, jeweils ohne Fixbetrag
Nutzt du einen externen Zahlungsanbieter, gehen zusätzlich zu den Gebühren deines Anbieters pro Transaktion 0,6 % (Advanced) beziehungsweise 0,2 % (Plus) an Shopify. Mit Shopify Payments kann diese Gebühr laut Help Center je nach Standort entfallen.
Die Plus-Preisseite schreibt, die Kartengebühren variierten je nach Land, und die deutsche Preisseite nannte zum Abrufdatum Dollar-Werte. Wir nennen deshalb die Werte für Österreich. Für Deutschland lass dir die Euro-Gebühren vorab von Shopify bestätigen.
Weitere Shops kosten extra
Im Preis von Plus sind der Haupt-Shop und 9 Erweiterungs-Shops enthalten. Jeder weitere Shop kostet laut Preisseite für Österreich 250 € pro Monat, oder es wird eine Umsatzbeteiligung für alle Shops fällig. Für jeden Live-Shop brauchst du eine Theme-Lizenz, und Apps werden pro Shop abgerechnet (laut Help Center). Alle Shops gehören zu einer Marke, für jede weitere Marke braucht es einen eigenen Plus-Vertrag.
Das Help Center schreibt, nur in USD oder INR abgerechnete Shops könnten zu einer Plus-Vereinbarung hinzugefügt werden. Wie das zur Euro-Abrechnung passt, steht in Shopifys Hilfe nicht ausdrücklich, lass dir das vorab von Shopify bestätigen.
Was Shopify nicht berechnet
Laut Plus-Preisseite berechnet Shopify keine Kosten für die Migration von einer anderen Plattform, sie liegt aber in deiner Verantwortung, und kostenpflichtige Services sind möglich. Bei keinem Abo fallen laut Preisseite Einrichtungsgebühren an. Weitere Kosten außer der Plattformgebühr nennt Shopify nicht, empfiehlt aber, für individuelle Entwicklung einen Partner einzuplanen. Dazu kommen einmalige Theme-Käufe und Apps von Drittanbietern. Was Umbau, Apps und Betrieb in deinem Fall kosten, zeigt der nächste Abschnitt.
Kosten jenseits der Plattformgebühr
Ein Wechsel zu Plus verschiebt Kosten, statt sie nur zu erhöhen. Das Plattformabo steigt, Zahlungsgebühren und App-Kosten können sinken, und einmalig kann Umbauaufwand dazukommen, wenn du die Plus-Möglichkeiten nutzt. Die Grafik zeigt die fünf Posten, die Abschnitte darunter erklären sie. Zahlen stehen dort, wo Shopify sie nennt, wo wir sie aus Shopify-Zahlen rechnen oder wo wir ausdrücklich mit einer Annahme rechnen. Was Umbau und Betrieb in deinem Shop kosten, hängt von deinem Setup ab und lässt sich nicht pauschal beziffern.

Fünf Kostenposten verschieben sich beim Wechsel
Pfeil nach oben: Der Posten wird teurer. Pfeil nach unten: Er sinkt oder kann sinken. Gleichheitszeichen: Er ändert sich, ohne einseitig teurer oder günstiger zu werden. Die Reihenfolge entspricht den fünf Abschnitten darunter.
Plattformabo: steigt
Die Mehrkosten betragen bei 3 Jahren Laufzeit 1.811 € pro Monat (2.100 € minus 289 €), also 21.732 € pro Jahr. Bei 1 Jahr Laufzeit sind es 1.961 € pro Monat (2.250 € minus 289 €), also 23.532 € pro Jahr. Vergleichswert ist Advanced mit Jahreszahlung.
Bei Standard-Setups ist das der einzige Posten, dessen Betrag unabhängig von Umsatz und Nutzung feststeht. Er fällt an, ob du die Möglichkeiten von Plus nutzt oder nicht.
Zahlungsgebühren: sinken
Laut Preisseite für Österreich kostet die Online-Standardkarte mit Shopify Payments bei Advanced 1,7 % + 0,25 €, bei Plus 1,5 % + 0,25 €. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger pro Kartenzahlung. Bei Klarna liegt der Unterschied bei 0,8 Prozentpunkten (2,99 % gegenüber 2,19 %). Zahlst du über einen externen Anbieter, sinkt die Gebühr an Shopify von 0,6 % auf 0,2 %, also um 0,4 Prozentpunkte.
Wie viel das ausmacht, hängt von deinem Zahlungsmix ab, denn der Vorteil gilt nur für den Umsatz, der über die jeweilige Zahlart läuft. Der Posten wächst mit dem Umsatz, deshalb entscheidet er den Break-even im nächsten Abschnitt.
Apps und Lizenzen: können sinken
Manche Funktionen, die du heute über Apps abdeckst, bringt Plus laut Help Center selbst mit: Checkout Blocks mit allen Funktionen, erweiterte Rabatte, Launchpad für geplante Aktionen und die Unterdrückung bestimmter Shopify-Benachrichtigungen. Bei Erweiterungs-Shops werden Apps pro Shop abgerechnet.
Geh deine App-Liste durch, bevor du rechnest: Jede App, die Plus ohnehin mitbringt, fällt aus deiner monatlichen Rechnung heraus. Welche das bei dir sind, zeigt nur deine eigene Liste.
Umbau: einmalig
Der Wechsel selbst ist laut Upgrade-Seite innerhalb von 24 Geschäftsstunden nach der Anmeldung erledigt. Ein neues Theme, ein eigener Checkout oder ein Erweiterungs-Shop sind laut Shopify-Blog ein eigenes Projekt.
Der funktionale Nutzen von Plus entsteht erst, wenn du die zusätzlichen Möglichkeiten baust, der Gebührenvorteil gilt dagegen ab dem ersten Umsatz. Der Umbau ist ein einmaliger Posten, dessen Höhe vom Umfang abhängt: Ein Checkout mit einer Zusatzregel ist etwas anderes als mehrere Länder-Shops.
Betrieb und Bindung
Mit Plus bekommst du laut Help Center eingehenden Telefon-Support, und E-Mail-Tickets beantwortet Shopify typischerweise innerhalb von 48 Stunden. Dafür bindet dich die Laufzeit: Ein 1- oder 3-Jahres-Abo kannst du kündigen, sobald die Laufzeitverpflichtung abgelaufen ist.
Den Weg zurück von Plus auf Advanced beschreibt Shopifys Hilfe nicht ausdrücklich. Kläre ihn vor der Unterschrift, mehr dazu im Abschnitt Wechseln, bleiben oder zurück.
Break-even: Rechne mit deinen eigenen Zahlen
Plus rechnet sich, wenn Gebührenvorteil und gesparte Kosten zusammen die Mehrkosten übersteigen. Mit den Euro-Werten für Österreich liegt der Break-even über die Gebühren allein zwischen rund 2,7 und 10,9 Millionen Euro Jahresumsatz, je nach Zahlungsmix. Als Umsatz gilt hier das Zahlungsvolumen über die jeweilige Zahlart. Die Rechnung gilt für den veröffentlichten Plus-Preis, eine variable Plattformgebühr verschiebt sie. Mit den fünf Schritten unten rechnest du deinen eigenen Wert aus.
Der Rechenweg in fünf Schritten
- Mehrkosten: Plus-Preis pro Monat minus Advanced-Preis pro Monat. Beispiel: 2.100 € minus 289 € ergibt 1.811 € (3 Jahre Laufzeit, Standard-Setup, Advanced mit Jahreszahlung).
- Gebührenvorteil: Satz bei Advanced minus Satz bei Plus, je Zahlart. Beispiel Online-Standardkarte: 1,7 % minus 1,5 % ergibt 0,2 Prozentpunkte.
- Zahlungsmix: Gewichte den Vorteil jeder Zahlart mit ihrem Anteil an deinem Zahlungsvolumen und addiere die Ergebnisse.
- Gesparte Kosten: Schätze pro Monat, was Plus an Apps und Prozessen ersetzt. Zähle nur Posten, die du wirklich kündigen kannst.
- Break-even: Mehrkosten minus gesparte Kosten, geteilt durch den gewichteten Gebührenvorteil. Das Ergebnis ist das monatliche Zahlungsvolumen, ab dem sich Plus rechnet.
Drei Szenarien und ein Mix
Die Szenarien rechnen mit Österreich, 3 Jahren Laufzeit, Standard-Setup, Advanced mit Jahreszahlung als Vergleich und ohne gesparte Kosten. Die Mehrkosten betragen 1.811 € pro Monat.
- Nur Online-Standardkarten über Shopify Payments: 1.811 € geteilt durch 0,2 % ergibt 905.500 € pro Monat, rund 10,9 Millionen Euro pro Jahr.
- Nur externer Zahlungsanbieter: 1.811 € geteilt durch 0,4 % ergibt 452.750 € pro Monat, rund 5,4 Millionen Euro pro Jahr.
- Nur Klarna: 1.811 € geteilt durch 0,8 % ergibt 226.375 € pro Monat, rund 2,7 Millionen Euro pro Jahr.
- Mix aus angenommenen 70 % Karte und 30 % Klarna: gewichteter Vorteil von 0,38 Prozentpunkten, 1.811 € geteilt durch 0,38 % ergibt rund 476.600 € pro Monat, rund 5,7 Millionen Euro pro Jahr.
Bei 1 Jahr Laufzeit steigen die Mehrkosten auf 1.961 € pro Monat und alle Werte um rund 8 %.

Je größer der Gebührenvorteil, desto kürzer der Balken
Jeder Balken zeigt, wie viel Zahlungsvolumen pro Monat über eine Zahlart oder einen Mix laufen muss, damit der Gebührenvorteil die Mehrkosten deckt.
Gesparte Apps und Prozesse verkürzen jeden Balken, zusätzliche Kosten verlängern ihn. Deinen eigenen Balken rechnest du mit den fünf Schritten oben.
Mit gesparten Apps
Angenommen, Plus ersetzt Apps und Prozesse im Wert von 500 € pro Monat. Das ist ein Rechenbeispiel, setze deinen Wert ein. Mit externem Zahlungsanbieter ergibt (1.811 € minus 500 €) geteilt durch 0,4 % einen Break-even von 327.750 € pro Monat, rund 3,9 Millionen Euro pro Jahr.
Was die Rechnung nicht zeigt
- Standardpreis: Die Rechnung gilt für den veröffentlichten Plus-Preis. Bei einer variablen Plattformgebühr, deren Schwelle, Satz und Deckel auf den Plus-Preisseiten und im Help Center nicht ausdrücklich stehen, verschiebt sich die Rechnung, und Zahlen aus dem Netz helfen nicht.
- Shopifys Richtwert: Die Upgrade-Seite für Deutschland nennt etwa 80.000 $ Online-Umsatz pro Monat und begründet das nicht ausdrücklich. Das liegt deutlich unter allen vier Werten oben. Darunter muss Plus sich über gesparte Apps und Prozesse oder neue Funktionen tragen.
- Nicht enthalten: der einmalige Umbauaufwand und Effekte, die sich schwer in Euro fassen lassen. Der Shopify-Blog nennt manuelle Korrekturen bei Kampagnen und Integrationen als Anzeichen, dass Plus sich lohnen kann. Rechne beides separat dazu.
- Deutsche Gebühren: Die Werte oben stammen von den Preisseiten für Österreich. Prüfe die Gebühren deines Landes auf der Preisseite oder frage den Shopify-Vertrieb.
Dein Kurz-Check in fünf Fragen
Beantworte diese Fragen für deinen Shop. Ein Ja bei den Fragen 1 bis 4 heißt: Plus durchrechnen. Antwortest du viermal mit Nein und die Rechnung in Frage 5 bringt keinen Vorteil, ist Plus meist nicht nötig.
- Brauchst du mehr als einen Shop unter derselben Marke, etwa für Großhandel oder Mitarbeitende?
- Brauchst du mehr als 3 aktive B2B-Kataloge, Preise direkt je Unternehmen, Anzahlungen oder Teilzahlungen?
- Brauchst du im Checkout Apps oder eigene Erweiterungen für die Seiten Information, Versand oder Zahlung?
- Stößt dein Team bei 15 Konten, deine Organisation bei 10 Standorten oder deine Schnittstelle bei 200 Punkten pro Sekunde an eine Grenze?
- Übersteigen Gebührenvorteil und gesparte Apps bei deinem Zahlungsvolumen die Mehrkosten von 1.811 € pro Monat bei 3 Jahren Laufzeit?
Den Rechenweg findest du im Abschnitt Break-even. Für deine Geschäftsführung brauchst du drei Zahlen: die Mehrkosten pro Monat, den Gebührenvorteil bei deinem Zahlungsmix und die Apps, die du kündigen kannst. Wenn du magst, gehen wir deine Antworten gemeinsam durch.
Mehrere Länder und Marken: Markets oder Erweiterungs-Shops
Markets decken Länder, Währungen und Sprachen unter einer Marke ab, Erweiterungs-Shops brauchst du für getrennte Shops mit eigenem Datenbestand. Die beiden Wege sind nicht deckungsgleich. Die Punkte unten stammen aus den Help-Center-Seiten zu Markets und Erweiterungs-Shops.
Das leisten Markets
Laut Help Center sind regionale Märkte in allen Abos kostenlos, und bis zu 50 Märkte sind in allen Abos enthalten.
Wo Markets enden
Laut Help Center gilt:
- Es kann immer nur ein Theme veröffentlicht werden.
- Mitarbeiterberechtigungen lassen sich nicht pro Markt vergeben.
- Post-Purchase-Apps funktionieren nur in der Standardwährung des Shops.
Das leisten Erweiterungs-Shops
Laut Help Center gilt für Erweiterungs-Shops:
- Jeder Shop arbeitet unabhängig mit eigenen Daten, Einstellungen und Konfigurationen. Einstellungen, Produkte, Kollektionen und Inventar werden nicht synchronisiert, das geht nur über Drittanbieter-Apps oder ERP-Systeme.
- Vorgenehmigt sind internationale Shops, ein B2B-Großhandels-Shop, ein D2C-Shop für Großhändler, Shops nur für Mitarbeitende und physische Einzelhandelsstandorte.
- Voraussetzung: Der Shop erweitert die Hauptmarke, trägt denselben Namen und dasselbe Branding und führt dieselben Arten von Waren und Dienstleistungen. Mehrere Marken brauchen je ein eigenes Plus-Abo.
So entscheidest du
Diese Fragen sortieren die Entscheidung, sie sind unsere Einordnung auf Basis der Quellen oben.
- Eine Marke, mehrere Länder, ein Sortiment: Markets reichen meist, und du pflegst Produkte und Inventar nur einmal.
- Dieselbe Marke, aber getrennte Datenbestände: etwa ein Großhandels-Shop oder ein Shop nur für Mitarbeitende. Erweiterungs-Shops sind dafür vorgesehen, du pflegst jeden Shop aber einzeln.
- Mehrere Marken: Erweiterungs-Shops scheiden aus, denn bei Plus braucht jede Marke einen eigenen Vertrag. Rechne die Verträge einzeln.
- Abweichende Rechtseinheit, Sortiment oder Preislogik je Land: Prüfe, ob ein getrennter Shop weniger Sonderregeln braucht als ein Markt mit vielen Ausnahmen.
- Anderes Theme je Land: Markets passen das eine veröffentlichte Theme je Markt an (ab Advanced). Brauchst du grundverschiedene Themes, brauchst du getrennte Shops.
Bei mehreren Marken empfehlen wir, bewährte Lösungen einmal zu entwickeln und auf alle Shops auszurollen, ohne die Eigenständigkeit der Marken aufzugeben. Ein Beispiel mit mehreren Marken eines Kunden ist unser Case Natural Elements.
Das Help Center stellt Markets und Erweiterungs-Shops nicht gegenüber. Ein Beitrag von Shopify Growth Services (27. April 2026) wägt ab, ob man Erweiterungs-Shops in Markets zusammenführt, enthält aber keine Gegenüberstellung der Funktionen und nennt getrennte Kundendaten und Berichte als Nachteil mehrerer Shops. Ob die Euro-Abrechnung für weitere Shops möglich ist, klärst du vorab (siehe Abschnitt zu den Kosten).
Plus und Headless: zwei Entscheidungen
Eine eigene Storefront und Plus lösen verschiedene Probleme, und keine der beiden Entscheidungen erzwingt die andere. Headless betrifft das Frontend deines Shops, Plus betrifft Plan, Checkout und Betrieb. Du kannst das eine ohne das andere wählen.
Was Shopify zu Headless und Plan sagt
Laut Entwicklerdokumentation, Help Center und Preisseite gilt:
- Hydrogen und Oxygen sind Shopifys empfohlener Stack für Headless Commerce, und Oxygen ist auf bezahlten Plänen ohne Zusatzkosten verfügbar.
- Die Preisseite für Österreich nennt für Headless-Storefronts 1 in Basic, Grow und Advanced und 25 in Plus.
- In einer Headless-Storefront führt der Weg in den Checkout über die Checkout-URL des Warenkorbs in Shopifys Web-Checkout.
- Apps mit UI-Erweiterungen für die Seiten Information, Versand und Zahlung des Checkouts gibt es nur mit Plus.
Daraus folgt: Auch mit eigener Storefront richtet sich die Anpassbarkeit des Checkouts nach deinem Plan.
Wie die zwei Entscheidungen zusammenhängen
Headless ohne Plus ist möglich, wenn dein Checkout mit den Standard-Anpassungen auskommt. Plus ohne Headless ist der übliche Weg, denn die meisten Plus-Funktionen, etwa Shops, B2B, Organisation und Checkout, gibt es unabhängig von der Storefront. Beides zusammen lohnt, wenn beide Seiten individuelle Anforderungen haben, und dann rechnest du jede Entscheidung für sich.
Shopifys Dokumentation enthält keinen ausdrücklichen Funktionsvergleich von Hydrogen mit anderen Frameworks. Zur Leistung gibt es einen älteren Beitrag von Performance @ Shopify (27. Oktober 2023, Daten von September 2023), der Hydrogen, Next.js, Remix und Nuxt anhand von Felddaten vergleicht und selbst anmerkt, dass Korrelation keine Kausalität ist. Zu Kosten oder SEO im Vergleich zu Next.js steht in Shopifys Dokumentation nichts Ausdrückliches, deshalb machen wir dazu hier keine Aussage. Kläre beides für dein Projekt vorab.
Wechseln, bleiben oder zurück: Das klärst du vor der Unterschrift
Der Vertragswechsel geht schnell, der funktionale Nutzen entsteht erst mit dem Umbau, und den Rückweg klärst du vor der Unterschrift. Hier findest du Shopifys Ablauf, die Laufzeit und was du vorab klären solltest.
Ablauf des Wechsels
Laut Upgrade-Seite läuft der Wechsel so ab:
- Du meldest dich für Plus an. Das Upgrade muss eine Person mit Unterschriftsberechtigung für dein Unternehmen durchführen.
- Shopify stellt den Shop innerhalb von 24 Geschäftsstunden auf Plus um und schickt dir danach den Zugang zum Onboarding-Programm Jumpstart und zum priorisierten Support.
- Die erste Rechnung kommt 30 Tage nach Annahme der Plus-Geschäftsbedingungen, abgerechnet über deine aktuelle Zahlungsmethode.
- Hast du die Jahresgebühr deines bisherigen Plans schon bezahlt, wendest du dich nach dem Upgrade über den Admin an den Support, der dir eine Gutschrift für die Plus-Gebühren ausstellt. Höhe und Berechnung nennt Shopify nicht.
Gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen in regulierten Branchen wenden sich für das Upgrade an das Plus-Vertriebsteam. Erweiterungs-Shops forderst du nach dem Upgrade beim Plus-Support an.
Ab welchem Volumen oder welcher Komplexität der Vertrieb statt des Standardpreises gilt, steht in Shopifys Hilfe nicht ausdrücklich. Frage das vorab bei Shopify nach.
Laufzeit: 1 oder 3 Jahre
Den Preisunterschied zwischen 1 und 3 Jahren findest du im Abschnitt Was Plus kostet. Kennst du deinen Bedarf noch nicht genau, empfehlen wir wegen der kürzeren Bindung 1 Jahr. Kennst du ihn, spart die längere Laufzeit Geld. Solange der Rückweg offen ist, wiegt die Bindung schwerer.
Der richtige Zeitpunkt für den Wechsel
Der Vertragswechsel dauert laut Upgrade-Seite bis zu 24 Geschäftsstunden, der Umbau von Checkout, Shops oder B2B dauert in der Regel länger. Plane beides so, dass es vor deinen umsatzstärksten Wochen abgeschlossen ist.
Der Weg zurück
Ohne Plus kündigst du als Inhaber im Admin, und der Shop wird zum Ende des aktuellen Rechnungszyklus deaktiviert. Bei Plus läuft die Deaktivierung über den Shopify Plus Support. Shopify gewährt für Abos keine Rückerstattungen. Details stehen im Help Center.
Wie ein Wechsel von Plus zurück auf Advanced abläuft, steht in Shopifys Hilfe nicht ausdrücklich. Kläre vor der Unterschrift, was mit Erweiterungs-Shops, B2B-Katalogen und eigenen Checkout-Erweiterungen passiert, die es in Advanced so nicht gibt.
Was im Netz steht und was Shopify tatsächlich schreibt
Über Plus kursieren viele Aussagen im Netz. Hier stehen elf häufig widersprüchliche Aussagen neben dem, was Shopify in seinen offiziellen Quellen dazu schreibt. Viele stimmten, als sie geschrieben wurden, denn Shopify ändert Pläne, Preise und Funktionen laufend. Wo Shopify selbst auf seinen aktuellen Seiten keine Zahl nennt oder sich zwischen zwei Seiten unterscheidet, steht das offen da.
Gibt es B2B nur mit Plus?
Mehrere Ratgeber schreiben, B2B sei ein Plus-Merkmal oder gehe nur mit Apps. Andere nennen es nativ in Advanced.
B2B ist laut Help Center in Basic, Grow, Advanced und Plus nutzbar, in den Plänen ohne Plus mit bis zu 3 aktiven Katalogen über alle B2B-Märkte. Laut dem englischsprachigen Newsroom ist B2B ohne Zusatzkosten enthalten. Shopify hat die Ausweitung dort am 2. April 2026 gemeldet und schreibt, dass sie gerade ausgerollt wird, einen Zeitplan nennt Shopify nicht. Prüfe deshalb im Admin, ob B2B für deinen Shop freigeschaltet ist. Ältere Texte stimmten zu ihrer Zeit oft.
Sind Checkout-Code und Scripts ein Plus-Vorteil?
Einige Ratgeber nennen checkout.liquid, den Script Editor oder Checkout-Code als Merkmal von Plus.
checkout.liquid funktioniert laut Changelog für die Seiten im Checkout seit dem 13. August 2024 nicht mehr. Shopify Scripts wurde laut Help Center am 30. Juni 2026 eingestellt, Ersatz sind Checkout-Erweiterungen und Shopify Functions. Standard-Anpassungen gibt es ab Basic, erweiterte nur mit Plus. Abweichende Datumsangaben von Shopify stehen im Abschnitt Quellen und Stand unter Was sich geändert hat.
Gibt es Shopify Functions nur mit Plus?
Ein Ratgeber nennt Functions exklusiv für Plus, ein anderer trennt zwischen öffentlichen und eigenen Apps.
Öffentliche Apps aus dem App Store, die Functions enthalten, laufen laut Entwicklerdokumentation auf jedem Plan. Eigene Apps mit Function-APIs setzen Plus voraus, und einzelne Fähigkeiten stehen nur Plus zur Verfügung.
Gibt es Shopify Flow nur mit Plus?
Im Netz wird Flow mal nur Plus zugeordnet, mal ab Grow, mal auch Advanced.
Flow ist laut Help Center eine kostenlose App für Basic, Grow, Advanced und Plus. Die Aktion „HTTP-Anfrage senden“ gibt es ab Grow, Aufgaben benutzerdefinierter Partner-Apps nur mit Plus.
Was kostet Plus?
Im Netz finden sich für den Einstiegspreis mindestens sechs verschiedene Werte in Dollar, Euro und Pfund, darunter 2.300 $, 2.100 €, 2.000 € und eine Spanne bis 40.000 $.
Die Plus-Preisseite für Österreich nennt 2.250 € pro Monat bei 1 Jahr und 2.100 € bei 3 Jahren Laufzeit, jeweils für Standard-Setups, das Help Center dieselben Euro-Werte für die EU. Die deutsche Preisseite nannte zum Abrufdatum Dollar-Werte. Die Details stehen im Abschnitt Was Plus kostet.
Wie hoch ist die variable Plattformgebühr?
Im Netz werden Sätze von 0,25 und 0,4 % genannt, Schwellen von rund 700.000 bis über 960.000 pro Monat in Dollar und Pfund und ein Deckel von 40.000 $.
Die Plus-Preisseite nennt nur das Prinzip: Komplexere Unternehmen mit höherem Volumen wechseln auf eine variable Plattformgebühr, die sich nach Umsatz und Geschäftsmodell richtet und für B2B und D2C unterschiedlich ausfallen kann. Schwelle, Satz, Deckel und Mindestlaufzeit stehen auf den Plus-Preisseiten und im Help Center nicht ausdrücklich. Ein älterer Shopify-Blogbeitrag vom 14. August 2023 spricht von 0,25 % und Kosten zwischen 2.000 und 40.000 US-Dollar, ohne Bedingungen. Wir geben deshalb keine Zahlen an, sie gehören in dein schriftliches Angebot.
Was kostet ein externer Zahlungsanbieter extra?
Für Advanced stehen 0,2, 0,5 und 0,6 % im Netz, für Plus 0, 0,15 und 0,2 %.
Die Preisseite für Österreich nennt für externe Anbieter 0,6 % bei Advanced und 0,2 % bei Plus pro Transaktion. Das Help Center nennt keinen Satz und schreibt, die Gebühr könne je nach Standort entfallen, wenn du Shopify Payments aktivierst.
Wie viel höher sind die API-Limits bei Plus?
Im Netz werden die Faktoren 2, 4, 5 und 10 genannt sowie bis zu 500 %.
Die Entwicklerdokumentation nennt für die GraphQL Admin API pro App und Shop 100 Punkte pro Sekunde für „Standard“, 200 für Advanced und 1.000 für Plus. Das ist rechnerisch Faktor 5 gegenüber Advanced. Die Preisseite für Österreich schreibt „bis zu 10x“ und an anderer Stelle „bis zu 500 %“, ohne den Bezug zu erklären. Verlass dich bei den API-Limits deshalb auf die Dokumentation.
Ab welchem Umsatz lohnt sich Plus?
Die im Netz genannten Schwellen reichen von rund 0,75 Millionen bis über 11 Millionen pro Jahr (teils hochgerechnet), in Euro, Dollar und Pfund.
Laut Shopify-Blog (Seitenstand 28. Juni 2023) gibt es keinen universellen Mindestumsatz, und einen Break-even von Advanced zu Plus veröffentlicht Shopify nicht. Die Upgrade-Seite für Deutschland nennt als Richtwert einen Online-Umsatz von etwa 80.000 $ pro Monat, rechnerisch rund 960.000 $ pro Jahr, und schreibt, die individuellen Bedürfnisse könnten variieren. Die Seite begründet den Richtwert nicht ausdrücklich.
Wie läuft das Upgrade ab?
Ein Ratgeber beschreibt eine Planänderung in den Einstellungen mit sofortiger Wirkung, ein anderer eine Anmeldung mit Upgrade innerhalb von 24 Geschäftsstunden.
Shopify beschreibt beide Wege. Laut Upgrade-Seite aktualisiert Shopify den Shop nach der Anmeldung innerhalb von 24 Geschäftsstunden. Der Shopify-Blog nennt beide Wege auf einer Seite: die Auswahl von Plus unter Einstellungen und Plan sowie ein Plus-Angebot über den Vertrieb. Wann welcher Weg gilt, erklärt er nicht. Den Ablauf im Detail findest du im Abschnitt zum Wechsel.
Garantiert Plus 99,99 % Verfügbarkeit?
Manche Ratgeber schreiben, die SLA mit 99,99 % gebe es nur mit Plus, andere nennen 99,98 % oder sprechen allgemein von 99,99 % Verfügbarkeit.
Das Help Center schreibt, Plus könne eine SLA mit einer Betriebszeit von 99,99 % beinhalten. Die Plus-Preisseite nennt 99,99 % als weltweiten Durchschnitt bei den größten Sales-Events. Wir behaupten deshalb keine garantierte Quote. Was vertraglich gilt, steht in deinem Angebot.
Das sagen unsere Kunden
Was wir rund um Shopify für dich tun
Plus ist eine Entscheidung, der Betrieb danach die nächste. Hier siehst du, wobei wir helfen.
Rechnen wir Plus für dich durch
Deine Fragen zu Shopify Plus und Advanced
Quellen und Stand
Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Funktionen, Grenzen und Preise stammen von offiziellen Shopify-Seiten, abgerufen am 12.10.2026. Preise gelten für Österreich in Euro und für Standard-Setups. Die Links führen zu den wichtigsten Quellen (Help Center Deutsch, shopify.com/at, shopify.dev). Seiten aus dem Netz verlinken wir bewusst nicht. Shopify ändert Pläne und Preise laufend und datiert die meisten Seiten nicht, prüfe kritische Werte deshalb vor einer Entscheidung noch einmal an der Quelle. Unsere eigenen Rechnungen beruhen auf diesen Werten.
Was sich geändert hat
- 13. August 2024: checkout.liquid funktioniert für die Seiten im Checkout nicht mehr (Changelog).
- 28. August 2025: Dieses Datum nennt die Entwicklerdokumentation für checkout.liquid auf den Seiten Dankeschön und Bestellstatus, eine B2B-Hilfeseite nennt es abweichend für das Ende von Scripts.
- 2. April 2026: Shopify meldet im Newsroom B2B für alle Pläne und schreibt, dass es gerade ausgerollt wird.
- 30. Juni 2026: Shopify Scripts wurde eingestellt, Ersatz sind Checkout-Erweiterungen und Shopify Functions (Help Center).
Preise und Pläne
- Shopify-Preisseite Österreich
- Shopify-Plus-Preisseite Österreich
- Shopify-Preisseite Deutschland (zeigte Dollar-Werte)
- Shopify-Plus-Preisseite Deutschland (zeigte Dollar-Werte)
- Help Center: Shopify Plus Plan
- Help Center: Advanced Plan
- Upgrade auf Plus (Seite Deutschland, Dollar-Werte)
- Shopify-Blog: Upgrade auf Plus (Vermerk Updated on Jun 28, 2023)
- Shopify-Blog zu Shopify Plus (Beitrag vom 14. August 2023)
- Help Center: Plan kündigen und Shop deaktivieren
- Help Center: Shopify Support kontaktieren
Checkout und Automatisierung
- Help Center: Checkout-Anpassungen
- Help Center: Apps und Erweiterungen für den Checkout
- Help Center: Checkout Blocks
- Help Center: Einstellung von Shopify Scripts
- Help Center: Von Scripts auf Functions umsteigen
- Changelog: Ende von checkout.liquid
- Entwicklerdokumentation: Shopify Functions
- Help Center: Shopify Flow
- Entwicklerdokumentation: Limits der GraphQL Admin API
B2B, Märkte und Shops
- Help Center: B2B-Funktionen nach Plan
- Newsroom: B2B für alle Pläne (2. April 2026, Englisch)
- Help Center: Markets, Anforderungen und Hinweise
- Help Center: Erweiterungs-Shops
- Shopify Growth Services: Erweiterungs-Shops in Markets zusammenführen (27. April 2026, Englisch)
Headless
- Entwicklerdokumentation: Hydrogen und Oxygen
- Entwicklerdokumentation: Headless-Kanäle verwalten
- Entwicklerdokumentation: Warenkorb verwalten
- Performance @ Shopify: Liquid und Headless im Vergleich (27. Oktober 2023, Englisch)
Stimmt eine Angabe nicht mehr? Dann schreib uns an hello@digit-one.com. Wir prüfen sie gegen die Quelle und korrigieren die Seite.





