# Was kostet ein Relaunch?

## Website-Relaunch: Kosten, Phasen und Checkliste

Was kostet ein Relaunch? Hier steht, woraus sich die Kosten zusammensetzen, statt einer geratenen Zahl.

## Ein Relaunch kostet so viel, wie du **Komplexität** einkaufst

Systeme, die angebunden werden, Daten, die umziehen, Märkte, die bedient werden, und die Qualität, die du verlangst: Das bestimmt den Preis. Eine Zahl ohne dein Projekt wäre geraten. Darum steht hier etwas anderes: woraus sich die Kosten zusammensetzen, in welchen Phasen sie anfallen, was nach dem Go-live weiterläuft und wie du ausrechnest, ob sich der Aufwand für dich lohnt.

Wir sind Digitalagentur in Bregenz und haben mehr als 50 Projekte umgesetzt, darunter über 20 Shopify-Plus-Implementierungen und zwölf ERP- und Systemintegrationen. Zu jeder Fremdzahl steht die Quelle, Preise und Fristen gelten mit Stand 28.10.2026.

## Kostentreiber, an denen du jedes Angebot prüfst

### Phasen von der Analyse bis zum Betrieb

### Zeitraum für eine ehrliche Kostenrechnung

Jahre

### Töpfe für den Nutzen: Umsatz, Kosten, Risiko, Optionen

## Warum wir hier keine Euro-Zahl nennen

Suchst du nach Relaunch-Kosten, findest du Ratgeber, deren Spannen sich über mehrere Größenordnungen erstrecken. Das liegt nicht an schlechten Autoren. Eine Website mit fünf Seiten und ein Shop mit ERP-Anbindung, zwei Märkten und B2B-Preislogik haben nichts gemeinsam außer dem Wort Relaunch. Wer dir ohne Gespräch eine Zahl nennt, schätzt entweder das kleinere Projekt oder verkauft dir eine Einstiegszahl. Wir nennen stattdessen die Hebel, an denen du jedes Angebot prüfen kannst, auch unseres.

### Für wen das nicht gedacht ist

Brauchst du eine Visitenkarten-Website mit wenigen Seiten ohne Systemanbindung, bist du mit einem Baukasten oder einem guten Freelancer besser bedient als mit einer Agentur. Dieser Text richtet sich an Unternehmen, bei denen Website oder Shop Umsatz trägt, mit Systemen verbunden ist und von mehreren Menschen gepflegt wird.

Wenn du nur eine Minute hast, reicht das hier. Alles Weitere steht darunter, mit Quellen.

## Die **Kurzfassung** in vier Punkten

## Kostentreiber

Integrationen

Daten

Logik

Die größten Kostentreiber sind selten das Design. Es sind Integrationen, Datenqualität, individuelle Geschäftslogik, Märkte und Sprachen sowie der Altbestand, den du mitbringst.

### Neun Phasen

Analyse

Konzept

Ein Projekt besteht aus neun Phasen. Wer Analyse und Konzept überspringt, zahlt später in Entwicklung und Abnahme dafür.

### Kosten nach dem Go-live

Lizenzen

Betrieb

Die Kosten enden nicht beim Go-live. Lizenzen, Betrieb, Sicherheitsupdates und Weiterentwicklung gehören in jede Rechnung, und zwar über drei Jahre.

### Rechnet es sich?

Umsatz

Kosten

Risiko

Optionen

Ob sich ein Relaunch rechnet, entscheidet sich an vier Töpfen. Der Rechenweg steht unten, mit Prozenten statt Euro.

![Grafik: Zehn Kostentreiber eines Website-Relaunchs, von Integrationen und Datenmigration bis Märkte, Sprachen, Barrierefreiheit und Betrieb](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2Fcea780b594bf17904e600fe4d7674650aae492d9-3000x5016.png&w=1920&q=75)

### Was ein Relaunch teuer macht

Zehn Kostentreiber bestimmen, was ein Angebot enthält und was es kostet. Wer sie kennt, kann jedes Angebot prüfen, auch unseres.

Unten steht zu jedem Treiber, warum er Aufwand erzeugt und worauf du achten solltest.

## Was kostet ein Relaunch? Die zehn Kostentreiber

1. **Integrationen (ERP, PIM, CRM, Versand, Zahlung).** Jede Schnittstelle hat eine Richtung, ein Datenformat, Fehlerfälle und einen Besitzer. Echtzeit-Abgleich ist aufwendiger als Stapelverarbeitung, weil Fehler sofort sichtbar werden. Branchenquellen nennen die ERP-Anbindung als größten einzelnen Kostentreiber ([elogic](https://elogic.co/blog/replatforming-cost-index/)). Worauf du achten solltest: Frag nach Schnittstellenliste, Stammdatenhoheit (welches System ist führend für Preis, Bestand, Kunde?), Wiederholversuchen bei Ausfall und Monitoring.
2. **Datenmigration und Datenqualität.** Alte Daten sind selten sauber: Varianten ohne Struktur, doppelte Kunden, uneinheitliche Attribute, Bestellhistorie, Gutscheine. Kundenpasswörter lassen sich in der Regel nicht übernehmen. Worauf du achten solltest: Mindestens zwei Probeläufe plus eine Delta-Migration am Umschalttag einplanen.
3. **Individuelle Geschäftslogik.** B2B-Preise, Staffeln, Rahmenverträge, Freigabeprozesse, Konfiguratoren, Bundles, Abos. Jede Regel ist Code, der getestet und gewartet werden muss. Worauf du achten solltest: Regeln vor dem Angebot schriftlich festhalten und prüfen, was die Plattform nativ kann, bevor Code entsteht.
4. **Checkout und Zahlung.** Beim Shopify-Checkout sind Eingriffe nur über Extensions und Functions vorgesehen. Altlösungen über checkout.liquid werden für Information, Versand und Zahlung nicht mehr unterstützt. Auf den Danke- und Bestellstatus-Seiten sind checkout.liquid und Zusatzskripte seit 28.08.2025 abgeschaltet, Script Tags dort seit 28.08.2025 bei Plus und seit 26.08.2026 bei den übrigen Plänen ([Shopify Developer Docs](https://shopify.dev/docs/storefronts/themes/architecture/layouts/checkout-liquid)). Wer Altlasten mitbringt, baut sie neu. Worauf du achten solltest: Bestandsaufnahme aller Checkout-Anpassungen und Apps vor dem Angebot.
5. **Märkte, Sprachen, Marken, Shops.** Jede Variante vervielfacht Inhalte, Preise, Steuern, Versand, Rechtstexte und Tests. Mehrere Shops brauchen ein gemeinsames Fundament, sonst wachsen die Kosten linear. Worauf du achten solltest: Ein Fundament für mehrere Varianten. Bei delicando laufen vier Shopify-Plus-Stores auf einem Theme-Fundament, bei b_smart 25 Websites in zwei Sprachen auf einer Storyblok-Instanz.
6. **Design und Designsystem.** Ein Designsystem kostet am Anfang mehr als einzelne Seiten, spart aber bei jeder weiteren Seite, Variante und Barrierefreiheitsprüfung. Worauf du achten solltest: Komponenten statt Einzelseiten kalkulieren lassen.
7. **Inhalte und Redaktion.** Inhaltsmodell, Migration vorhandener Texte, Übersetzung, Freigabe-Workflow, Vorschau. Das Modell entscheidet, wie viel Arbeit jede künftige Änderung macht. Worauf du achten solltest: Redaktion früh einbinden. Bei Sanity entstehen keine Lizenzkosten pro Sprache ([Sanity](https://www.sanity.io/pricing)).
8. **SEO- und Tracking-Migration.** Ohne vollständige Zuordnung jeder alten URL zu einem Ziel gehen Rankings verloren. Das ist der am häufigsten genannte Relaunch-Fehler in der Praxisliteratur ([OMR](https://omr.com/de/reviews/contenthub/seo-website-migration)). Dazu kommt Tracking-Kontinuität, damit Vorher und Nachher vergleichbar bleiben. Worauf du achten solltest: Redirect-Zuordnung auf Staging testen, Rollback-Plan, Messung der Baseline vor dem Start.
9. **Performance und Barrierefreiheit.** Beides ist billig, wenn es von Anfang an im Design und Code steckt, und teuer als Nacharbeit. Barrierefreiheit ist für Webshops gesetzlich geregelt (siehe unten). Worauf du achten solltest: Als Abnahmekriterium festschreiben, nicht als Wunsch.
10. **Entscheidungswege und Scope.** Mehr Beteiligte, späte Änderungswünsche und unklare Abnahmen kosten in jedem Projekt Zeit, auch wenn sie in keiner Tabelle stehen. Worauf du achten solltest: Eine entscheidende Person benennen und einen Änderungsprozess im Angebot verlangen.

## Was bei Shopify und Headless zusätzlich ins Gewicht fällt

### Plan und Lizenz

Shopify Plus kostet in Österreich 2.250 Euro pro Monat bei einjähriger und 2.100 Euro bei dreijähriger Laufzeit, für Standard-Setups. Für komplexere Händler mit hohem Volumen kann eine variable Plattformgebühr auf den Umsatz hinzukommen, getrennt für B2B und D2C ([Shopify Help Center](https://help.shopify.com/en/manual/intro-to-shopify/pricing-plans/plans-features/shopify-plus-plan)). Daneben gelten Themelizenzen für jeden Expansion Store, Apps von Drittanbietern und Entwicklung durch Partner. Plus lohnt sich vor allem bei individuellem Checkout, Funktionen wie Shopify Functions, B2B-Tiefe (unbegrenzte Kataloge nur in Plus), mehreren Stores und höheren API-Kontingenten. Der Umsatz allein ist kein Grund.

### Headless

Die Oberfläche läuft als eigene Anwendung, Inhalte kommen aus dem CMS, Daten aus Shopify oder anderen Quellen. Das bringt Freiheit bei Design, Performance und Redaktion, aber auch mehr Teile, die zusammenspielen und gepflegt werden müssen. Viele Apps, die in ein Theme eingebunden werden, musst du in einem Headless-Frontend selbst anschließen. Hosting hängt vom Stack ab: Plus sieht Hydrogen-Storefronts auf Oxygen vor (bis zu 25), bei anderen Frameworks zahlst du Hosting getrennt ([Shopify Help Center](https://help.shopify.com/en/manual/intro-to-shopify/pricing-plans/plans-features/shopify-plus-plan)). CMS-Lizenzen sind meist moderat, bei Sanity zum Beispiel 0 Dollar im Free-Plan und 15 Dollar pro Sitz und Monat im Growth-Plan, mit Zusatzkosten bei hoher Nutzung ([Sanity](https://www.sanity.io/pricing)).

![Grafik: Fünf Fragen zur Entscheidung Headless oder Standardsystem. Bei höchstens zweimal Ja Standardsystem, bei mindestens viermal Ja Headless](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2Fcddfb41abe82778ff025e3c1daaaabfcb651d6ac-3000x4674.png&w=1920&q=75)

### Wann sich Headless rechnet

Agentur- und Anbieteranalysen kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Sie sind sich einig, dass ein klassisches System im ersten Jahr günstiger ist und dass bei Headless die laufende Pflege der Schnittstellen den Ausschlag gibt ([Blicht](https://blicht.com/en/article/headless-composable-commerce), [easy.bi](https://www.easy.bi/blog/headless-commerce-roi/)). Eine unabhängige Studie dazu haben wir nicht gefunden.

Praktisch prüfst du fünf Fragen. Bei viermal Ja lohnt sich Headless oft. Bei zweimal Ja oder weniger ist ein gut gebautes Standardsystem meist die klügere Wahl.

![Grafik: Die neun Phasen eines Relaunchs von Analyse und Konzept über Design, Entwicklung und Datenmigration bis Go-live und Nachmessung](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2Ff60998045f22cd352410f1593ba2e642b61c3a0f-3000x4758.png&w=1920&q=75)

### Die neun Phasen eines Relaunchs

Der eigentliche Umzug am Go-live-Tag ist oft kurz. Der Aufwand steckt in Phase 1 bis 7, und dort entscheidet sich, ob das Projekt im Rahmen bleibt.

Unten steht zu jeder Phase, was passiert und was am Ende vorliegen sollte.

## Was in den neun Phasen passiert

1. **Analyse und Zielbild.** Bestandsaufnahme aller Systeme und Abhängigkeiten, Datenlage, Analytics-Baseline, Ziele und Kennzahlen. Anforderungen werden in Start, Ausbau und optional sortiert ([Shopify](https://www.shopify.com/de/blog/e-commerce-replatforming)). Ergebnis: Zielbild, priorisierte Anforderungen, Architekturentscheidung.
2. **Konzept und Architektur.** Informationsarchitektur, Datenmodell, Systemlandkarte, Schnittstellenbeschreibung, URL-Konzept. Ergebnis: ein Konzept, das Entwicklung und Design tragen.
3. **UX, UI und Designsystem.** Nutzerführung, Komponenten, Varianten, Barrierefreiheit im Entwurf. Ergebnis: klickbarer Entwurf und Komponentenbibliothek.
4. **Entwicklung.** Frontend, Inhaltsmodell, Checkout-Erweiterungen, in kurzen Inkrementen mit Vorschau. Ergebnis: lauffähiges System auf Staging.
5. **Integrationen.** Schnittstellen zu ERP, PIM, Zahlung, Versand, Marketing. Ergebnis: stabile Datenflüsse mit Fehlerbehandlung und Monitoring.
6. **Daten- und Inhaltsmigration.** Bereinigung, Probeläufe, Übersetzungen, Delta-Migration am Umschalttag. Ergebnis: vollständiger, geprüfter Datenbestand.
7. **Qualitätssicherung und Abnahme.** Funktions-, Geräte-, Last- und Barrierefreiheitstests, Performance-Messung, Redirect-Test. Ergebnis: Abnahmeprotokoll nach vorher vereinbarten Kriterien.
8. **Go-live und Hypercare.** Umschalten in verkehrsarmer Zeit, Rollback-Plan, enge Betreuung in den ersten Wochen. Ergebnis: stabiler Livebetrieb.
9. **Betrieb und Weiterentwicklung.** Updates, Sicherheit, Monitoring, neue Funktionen, Messung der Ziele. Ergebnis: ein dauerhaft funktionierendes System.

## Checkliste für den Relaunch

Hake das ab, bevor du in die Umsetzung gehst. Jeder offene Punkt ist ein Kostenrisiko.

### Vor dem Start

- Ziele und Kennzahlen festgelegt (Conversion, Umsatz, organischer Traffic, Ladezeiten) und die heutigen Werte gespeichert
- Bestandsaufnahme: alle Seiten, Systeme, Schnittstellen, Apps, Anpassungen im Checkout
- Welche Seiten bringen heute Traffic und Umsatz? Diese Liste entscheidet über Redirects und Inhalte
- Eine entscheidende Person und ein Änderungsprozess benannt

### Während der Umsetzung

- Jede alte URL einem neuen Ziel zugeordnet, Redirects auf Staging getestet
- Titel, Überschriften, strukturierte Daten und interne Links aus dem Bestand übernommen oder bewusst verbessert
- Tracking so aufgebaut, dass Vorher und Nachher vergleichbar bleiben
- Barrierefreiheit, Performance (Core Web Vitals) und Datenschutz als Abnahmekriterien festgeschrieben
- Datenmigration mit mindestens zwei Probeläufen

### Go-live und danach

- Umschalten in verkehrsarmer Zeit, Rollback-Plan getestet
- In den ersten Wochen Search Console, Fehlerseiten und Umsatz täglich prüfen
- Nach 90 Tagen und nach 12 Monaten mit der Baseline vergleichen
- Betrieb, Updates und Weiterentwicklung eingeplant

## Nach dem Go-live: Was weiter Geld kostet

Jede seriöse Kalkulation rechnet über drei Jahre und stellt Alternativen über denselben Zeitraum nebeneinander. Ein Angebot mit niedrigem Einmalpreis und hohen laufenden Kosten sieht im ersten Jahr besser aus als im dritten.

- **Lizenzen:** Plattform (zum Beispiel Shopify Plus mit Laufzeit), CMS, Zusatzdienste. Der Vertragspartner der Hersteller solltest du sein, nicht die Agentur.
- **Hosting und Infrastruktur:** je nach Architektur im Plan enthalten oder getrennt.
- **Apps und Middleware:** Abos von Drittanbietern, Integrationsplattformen. Prüfe jede App auf Dauerkosten und Ausstiegsmöglichkeit.
- **Betrieb:** Updates, Sicherheitspatches, Monitoring, Support. Gerade bei Headless fallen regelmäßig Framework-Updates an.
- **Weiterentwicklung:** neue Funktionen, Märkte, Kampagnen. Das ist kein Mangel, sondern der Normalfall eines lebenden Systems.
- **Compliance:** Barrierefreiheit, Datenschutz, Consent. Siehe unten.

Einen pauschalen Prozentsatz für den Jahresbetrieb nennen wir bewusst nicht. Ihn gibt es nirgends belastbar, die Angaben in Ratgebern schwanken stark. Frag im Angebot nach einer Aufstellung für drei Jahre.

![Grafik: Vier Nutzen-Töpfe eines Relaunchs und Break-even-Beispiel: 5 Prozent Umsatzplus mal 30 Prozent Deckungsbeitrag mal 3 Jahre ergibt 4,5 Prozent des Jahresumsatzes](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2Fffa6d5273dbff21e72a022cd695c49d97c5ac87a-3000x4326.png&w=1920&q=75)

### Kosten-Nutzen: So rechnest du, ob es sich lohnt

Der Nutzen eines Relaunchs verteilt sich auf vier Töpfe. Rechne jeden getrennt und zähle nichts doppelt.

Das Beispiel rechnet nur mit Prozenten vom Jahresumsatz, nie mit Euro. Setz deine eigenen Werte ein.

## Der Rechenweg in vier Schritten

1. **Gesamtkosten über drei Jahre** bestimmen: einmalige Kosten plus laufende Kosten für Lizenzen, Betrieb, Apps und Weiterentwicklung.
2. **Baseline messen**, bevor das Projekt startet: Conversion, Ladezeiten (Core Web Vitals), Zeit bis zur Veröffentlichung eines Inhalts, Support-Anfragen, Bestellfehler. Ohne Baseline gibt es später nur Meinungen.
3. **Break-even bestimmen.** Die Gesamtkosten dürfen über drei Jahre höchstens so hoch sein wie: Umsatzplus in Prozent mal Deckungsbeitrag in Prozent mal drei, als Anteil am Jahresumsatz. Beispiel zur Illustration: Bringt der Relaunch 5 Prozent mehr Umsatz bei 30 Prozent Deckungsbeitrag, trägt er sich, wenn die Gesamtkosten über drei Jahre unter 4,5 Prozent deines Jahresumsatzes liegen (0,05 mal 0,30 mal 3). Das ist ein Gedankenmodell: Es nimmt einen gleichbleibenden Effekt an und rechnet ohne Zinsen. Die Kosten-, Risiko- und Options-Töpfe kommen oben drauf.
4. **Nach dem Start nachmessen**, nach 90 Tagen und nach 12 Monaten, mit denselben Kennzahlen.

## der Warenkörbe werden im Schnitt abgebrochen (Baymard, Mittel aus 50 Studien)

%

### mehr Conversion durch besseren Checkout, geschätzt für große Shops (Baymard)

%

### Anteil mobiler Käufe in Österreich 2026, 2023 waren es noch 24 % (Handelsverband)

%

## Was Daten dazu sagen, und was sie nicht sagen

- **Warenkorbabbrüche:** Im Durchschnitt brechen laut Baymard rund 70 Prozent aller Warenkörbe ab (Mittel aus 50 Studien, 70,22 Prozent, Stand September 2025). Lässt man bloßes Stöbern beiseite, nennen Käufer in den USA als häufigste Gründe zusätzliche Kosten (40 Prozent), langsame Lieferung (20 Prozent), fehlendes Vertrauen (19 Prozent), erzwungenes Konto (18 Prozent), zu langen Checkout (17 Prozent) und Fehler oder Abstürze (17 Prozent). Viele davon lassen sich durch Gestaltung und Technik beheben. Baymard schätzt, dass große Shops mit besserem Checkout im Schnitt 35,26 Prozent mehr Conversion erreichen könnten ([Baymard Institute](https://baymard.com/lists/cart-abandonment-rate)). Das ist ein Potenzial aus Tests bei großen US- und EU-Shops, kein Versprechen für deinen.
- **Ladezeit:** Eine von Google beauftragte Studie von Deloitte und 55 (37 Marken, über 30 Millionen Sitzungen, Ende 2019) fand: Wurden vier Ladezeit-Kennzahlen auf jeder Seite der mobilen Customer Journey um 0,1 Sekunden besser, stieg die Conversion im Handel um 8,4 Prozent, und Käufer gaben 9,2 Prozent mehr aus ([Deloitte und 55 für Google](https://web.dev/case-studies/milliseconds-make-millions)). Das ist ein Korrelationsbefund aus einem begrenzten Sample, aber er zeigt die Größenordnung, in der Geschwindigkeit wirken kann. Die Grenzen für gute Werte nennt Google: Largest Contentful Paint höchstens 2,5 Sekunden, Interaction to Next Paint höchstens 200 Millisekunden, jeweils am 75. Perzentil der echten Nutzer ([web.dev](https://web.dev/articles/vitals)).
- **Markt in Österreich:** Der Onlinehandel ist laut Handelsverband im "Reifemodus": 2026 geben Österreicherinnen und Österreicher 12,3 Milliarden Euro online aus (plus 3 Prozent), die Zahl der Online-Käufer bleibt gleich bei 5,8 Millionen, Wachstum entsteht durch intensivere Nutzung. Der Anteil mobiler Käufe hat sich seit 2023 von 24 auf 44 Prozent nahezu verdoppelt ([Handelsverband Österreich](https://www.handelsverband.at/publikationen/studien/ecommerce-studie-oesterreich/ecommerce-studie-oesterreich-2026/)). Für deinen Relaunch heißt das: Es geht weniger um neuen Traffic als darum, aus vorhandenem Traffic mehr zu machen, vor allem auf dem Smartphone.
- **Redaktionszeit:** Zeitersparnis in der Redaktion lässt sich nicht aus Studien übertragen. Messe die Zeit bis zur Veröffentlichung eines Inhalts vor und nach dem Start. Herstellerstudien dazu gibt es, sie beziehen sich auf deren eigene Kunden.

## Gesetzliche Pflichten, die Kosten verändern: Barrierefreiheit

Seit dem 28.06.2025 gilt in Österreich das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG). Es betrifft laut Wirtschaftskammer ausdrücklich Webshops und Online-Buchungstools. Bestehende Webshops sind nicht ausgenommen: Die Übergangsfristen greifen für den Betrieb eines Webshops nicht ([Wirtschaftskammer Österreich](https://www.wko.at/internetrecht/barrierefreiheitsgesetz-e-commerce)). Ausgenommen sind Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen, mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme. Verstöße können Geldstrafen bis zu 80.000 Euro nach sich ziehen. Webshops müssen zudem eine Information zur Konformität bereitstellen. Als technischer Maßstab dient die Norm EN 301 549, die weitgehend den WCAG-Kriterien entspricht.

Für die Kalkulation heißt das: Barrierefreiheit gehört in Konzept, Design, Entwicklung und Abnahme, nicht in eine Nacharbeitsliste. Das ist keine Rechtsberatung. Für deinen konkreten Fall prüfen das Fachleute, zum Beispiel die Wirtschaftskammer oder eine Rechtsberatung.

## So vergleichst du Angebote

Ein Angebot ist erst dann vergleichbar, wenn die Annahmen dahinter sichtbar sind. Frag jeden Anbieter:

1. Was ist enthalten: Analyse, Datenmigration mit Probeläufen, Redirect-Zuordnung, Barrierefreiheit, Schulung, Hypercare?
2. Welche Annahmen stehen im Angebot (Zahl der Schnittstellen, Sprachen, Märkte, Vorlagen, Produkte)?
3. Was passiert, wenn sich eine Annahme ändert? Gibt es einen geregelten Änderungsprozess?
4. Wem gehören Code, Repository, Lizenzen und Zugänge am Ende?
5. Welche laufenden Kosten Dritter entstehen, aufgestellt über drei Jahre?
6. Wie wird abgenommen, und sind die Kriterien messbar?
7. Wie werden Rankings und Tracking beim Umzug geschützt, und wer misst danach?
8. Wie sehen Betrieb, Reaktionszeiten und Sicherheitsupdates aus?
9. Wie kommst du wieder raus: Dokumentation, Übergabe, Abhängigkeiten?
10. Welche Referenzen gibt es mit ähnlicher Komplexität, nicht nur ähnlicher Optik?

### Was du vor dem Erstgespräch zusammentragen kannst

- Systemlandkarte: Shop, CMS, ERP, PIM, CRM, Zahlung, Versand, Marketing-Tools und wie sie verbunden sind
- Eckdaten: Zahl der Produkte und Varianten, Märkte, Sprachen, Bestellvolumen, Zahl der Redakteurinnen
- Bestehende Anpassungen im Checkout, Apps und Sonderlogik
- Heutige Kennzahlen: Conversion, Ladezeiten, organischer Traffic
- Wer entscheidet, bis wann, und was ist der Grund für den Termin

Mit diesen Angaben können wir im Erstgespräch eine ehrliche Einschätzung geben.

[Lass uns reden](https://www.digit-one.com/kontakt)

## Das sagen **unsere Kunden**

## Ein Shopify-Partner, auf den man sich verlassen kann

[Mehr lesen](https://www.digit-one.com/cases/natural-elements)

![Porträt von Seyma N. Bayraktar, Lead Webshop & UX bei Natsana](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2F4bb6d66e582beb91d279fa0888bbaf41c3fa7dc9-400x400.jpg&w=1920&q=75)

Seyma N. Bayraktar

Lead Webshop & UX @ Natsana

E-Commerce

Shopify Plus

Seit über einem Jahr begleitet uns Digit-One bei der Weiterentwicklung unserer Shops für Natural Elements, Nature Love und gloryfeel. Was die Zusammenarbeit ausmacht: tiefes Shopify-Plus-Know-how, ein hoher Qualitätsanspruch und ein Team, das mitdenkt statt nur abzuarbeiten. Auch bei komplexen Anforderungen und engen Timelines finden wir gemeinsam eine saubere Lösung – verlässlich, transparent und auf Augenhöhe.

### Professionell in der Sache, persönlich in der Zusammenarbeit

[Mehr lesen](https://www.digit-one.com/cases/delicando)

![Porträt von Gernot Glantschnig, Geschäftsführer bei delicando GmbH](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2F343a6f915acee99ebcc3d80d392f7b1fcce6318f-750x750.webp&w=1920&q=75)

Gernot Glantschnig

Geschäftsführer @ delicando GmbH

B2B

E-Commerce

Shopify Plus

Mit vier unterschiedlichen Shops, verschiedenen Kundengruppen und Märkten war unser Projekt alles andere als Standard. Digit-One hat unsere Anforderungen verstanden und gemeinsam mit uns pragmatische Lösungen entwickelt. Besonders schätzen wir aber auch die offene und unkomplizierte Art der Zusammenarbeit. Über die intensive gemeinsame Projektzeit ist ein gegenseitiges Vertrauen entstanden, das mittlerweile auch einen freundschaftlichen Charakter hat, und genau das macht die Zusammenarbeit für uns besonders.

[Entdecke alle Cases](https://www.digit-one.com/cases)

Hungrig auf mehr?

Ganze Case Study

[Natural Elements](https://www.digit-one.com/cases/natural-elements)

Drei Marken, ein System: Shopify-Plus-Shops parallel skaliert, mit gemeinsamen Prozessen statt dreifacher Arbeit.

![Natural Elements: Startseite des Onlineshops](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2F60937b0716ea49624400ef7f9ca1ec8064b43bd0-1440x1440.jpg&w=1920&q=75)

## Shopify

### E-Commerce

[gloryfeel](https://www.digit-one.com/cases/gloryfeel)

Zwei Länder, ein Setup: Shopify Plus für Deutschland und Italien, gebaut für Tempo im Tagesgeschäft und saubere Abläufe hinter den Kulissen.

![gloryfeel: Produktreihe der Nahrungsergänzungsmittel in Dosen](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2F4bbd4e71770dfed0f718d20dffa366a56339a954-3000x844.webp&w=1920&q=75)

### Shopify

### Agile Webentwicklung

### E-Commerce

### UI/UX Design

[BIOGENA ONE](https://www.digit-one.com/cases/biogena-one)

Auf Shopify Plus gelauncht und seitdem in Bewegung: eine Plattform, die mit dem Geschäft wächst und laufend weiterentwickelt wird.

![BIOGENA ONE: Ansicht des Onlineshops](https://www.digit-one.com/_next/image?url=https%3A%2F%2Fcdn.sanity.io%2Fimages%2Fp48sl94f%2Fproduction%2F0c5dcaa6b77f879a720aa842dd2025194d746bcb-1556x1158.png&w=1920&q=75)

### Shopify

### E-Commerce

## Beispiele aus der **Praxis**

[+43 664 168 39 50](tel:00436641683950)

[Jetzt kontaktieren](https://www.digit-one.com/kontakt)

Du planst einen Relaunch?

[hello@digit-one.com](mailto:hello@digit-one.com)

## Warum nennt ihr keine Zahl?

Weil sie ohne dein Projekt geraten wäre. Kosten hängen an Integrationen, Daten, Märkten und Anforderungen, und die kennen wir erst nach einem Gespräch. Wir nennen dafür die Hebel, mit denen du jedes Angebot prüfen kannst.

### Was kostet ein Relaunch bei euch?

Wir kalkulieren jedes Projekt individuell. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich, danach bekommst du ein klares Angebot nach einer ehrlichen Einschätzung.

### Wie lange dauert ein Relaunch?

Das hängt von denselben Treibern ab wie die Kosten. In der Praxis reicht die Spanne von wenigen Monaten bis zu mehr als einem Jahr. Eine belastbare Aussage gibt es erst nach Analyse und Konzept.

### Rechnet sich ein Relaunch, wenn mein Shop gut läuft?

Das zeigt der Rechenweg oben. Läuft der Shop gut, sind Risiko und Optionen oft die stärkeren Gründe: Checkout-Altlasten, Pflichten wie Barrierefreiheit, neue Märkte oder B2B auf einem Fundament, das dafür gebaut ist.

### Verliere ich beim Relaunch meine Google-Rankings?

Das Risiko ist real, aber vermeidbar. Entscheidend sind eine vollständige Zuordnung aller alten URLs zu neuen Zielen, ein Test auf Staging, ein Rollback-Plan und Messung vor und nach dem Start.

### Headless oder klassisch?

Beantworte die fünf Fragen im Abschnitt Headless. Bei viermal Ja lohnt sich Headless oft, bei zweimal Ja oder weniger meist nicht.

### Muss mein Webshop barrierefrei sein?

In Österreich gilt seit dem 28.06.2025 das Barrierefreiheitsgesetz, auch für bestehende Webshops. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme. Das ist keine Rechtsberatung.

### Was kosten die laufenden Lizenzen?

Das hängt vom System. Shopify Plus liegt in Österreich bei 2.250 Euro pro Monat (ein Jahr) oder 2.100 Euro (drei Jahre), dazu können Gebühren bei hohem Volumen kommen. Sanity berechnet im Growth-Plan 15 Dollar pro Sitz und Monat. Stand 28.10.2026, Preise ändern sich.
